Zukunftsgedanken

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Der Multimediale - iPad im Unterricht

Coaching und LebensstrategienPosted by Heiko Müller Thu, September 22, 2011 15:01:04
Die Evolution meiner Gedanken

"Wozu soll das gut sein? Also - nett sieht es aus. Vielleicht ....? Für die Schule wäre es der Hammer."
Manch einer meiner Freunde belächelte mich ein wenig (oder ein wenig mehr), als ich mir ein iPad zulegte.
Angedroht habe ich es schon länger. Grünes Licht gab es auch aus dem häuslichen Wirtschaftsministerium. Grund der Anschaffung war vor allem die reibungslose Integration in den Unterricht. Mir schwebten so einige Anwendungsmöglichkeiten vor. Eigentlich ist es egal, welches Gerät, nur ein Tablet muss es sein. Handlich, groß genug, um ernst genommen zu werden und flexibel. Dazu mobiles Internet und alles wird gut.
Aus diesem Grund werde ich hier auch des öfteren davon berichten, wie es mir im Arbeitsalltag damit geht. Um nicht Alles in einem Blog zu verraten werden wir uns immer einem Thema widmen.

Heute: Der multimediale Lehrer

Der multimediale Lehrer hat keine Karteikarten, Hefte oder Zettel. Er besitzt einen Tablet, ein Smartphone, einen kleinen Beamer und pdf Files, Apps und Internetzugang im Unterricht. Dann könnte eine Stunde so aussehen:
Pause: Kurz checken, ob alle Unterrichtsmaterialen auf dem iPad sind. Dabei kollidiert mein Weg mit Kollegin xy - ob ich an die Absprache in der Klasse denken würde? (Ich: "Klar" - und schreibe schnell in Omnifocus unter dem Kontext Klasse abc meine 2 Aufgaben.
Kurz vor der Stunde im Klassenraum: Unterrichtsvorbereitung raus und Tafelbild gestalten (mit iPad in der Hand). Eine Schülerin fragt, nach ihrer mündlichen Note der letzten Stunde: TeacherTool auf - eine 2.
Stundenbeginn: Begrüßung und Hausaufgabenkontrolle. Dazu öffne ich Omnifocus unter Kontext Klasse ab und sehe die Aufgaben: noch eine Unterschrift und HA der letzten Stunde.
Leider haben 2 Kinder ihre HA vergessen. Sie finden das nicht so schlimm. Kurze Anmerkung meinerseits, dass ich eben ihren Eltern eine Mail schrieb, waren sie nicht mehr so fröhlich.
Zurück zum Unterricht: Erarbeitung, dann Tafelbild abschreiben. Dann Übungsaufgaben - das Arbeitsblatt der Schüler habe ich digital dabei. Die Lösung als PDF vom Verlag (oder als zusammengestellte PDF aus abfotografierten Seiten meines Lösungsheftes).
Es entsteht ein Gespräch: Was ist ein Rechenschieber? Ich bin in Erklärungsnot, da es mir an Worten für die Beschreibung mangelt. Kurze Googlesuche, Bild aufmachen, den Schülern am iPad zeigen (ich gehe durch die Klasse).
Stundenende: Kurzer Blick in Omnifocus - ach die Aufgaben. OK, morgen bitte Fahrschein mitbringen und erst zur 2. Stunde kommen. Wann die Wanderung noch mal genau ist? Keine Ahnung. Ich öffne die Suche und gebe in iCal Familienwanderung ein. Also, letztes Jahr war sie am 3. Mai, dieses Jahr ist sie am 12. Juni. Alles klar.
Verabschiedung: Schnell noch die Hausaufgaben, die ich an die Tafel geschrieben hatte, fotografieren und an die Aufgabe "HA Kontrolle" in Omnifocus anheften. Schön. Pause ....
In der nächsten Stunde werde ich in Religion ein Musikstück vorspielen. Dieses werde ich via Bluetooth an die Musikbox streamen, die hinten im Raum der Schüler steht.
OK, so multimedial bin ich noch nicht. Und mehr Ausgaben wird auch das familiäre Wirtschaftsministerium nicht akzeptieren. Aber he, es ist eine Idee. Alles Weitere beim nächsten Mal.


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