Zukunftsgedanken

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Dale Carnegie: Sorge dich nicht – Lebe!

Interessante BücherPosted by Heiko Müller Tue, October 08, 2013 11:49:02
Dale Carnegie's Buch ist ein Schlager. Es ist alt – und verliert trotzdem nicht seine Wahrheiten.
Im folgenden Blog möchte ich Sie ein wenig mit hineinnehmen ... in die Gedanken rund um die Sorgen unseres Lebens.

Über Sorgen
Sorgen entstehen aus den Gedanken über Vergangenheit und Zukunft . Der entscheidende Faktor ist im Heute zu leben – so, wie es schon der Evangelist Matthäus sagt: Sorge dich nicht um die Dinge des Lebens.

Keine Angst
Fokussiere die Situation, die dir Angst macht und finde den Ausgang, der für dich am schlimmsten ist – finde dich damit ab. Verwende all deine Kraft, um diese Situation zu vermeiden.

Was Sorgen anrichten!
Hier einige Zitate, die Carnegie verwendete: "Geschäftsleute, die nicht wissen, wie man  Angst und Sorge bekämpft, sterben früh" Dr. Alexis Carel
"Der größte Irrtum der Ärzte besteht darin, den Körper heilen zu wollen, ohne an den Geist zu denken." Plato
"Wenn man vertrauensvoll in Richtung seiner Träume voranschreitet und sich bemüht danach zu leben, wird sich Erfolg einstellen, den man in gewöhnlichen Stunden nicht für möglich hielt." Thoreau


Was kann ich gegen Sorgen tun?
Sich die folgenden Fragen beantworten: Worüber mache ich mir Sorgen? Was kann ich tun? Wie entscheide ich mich? Wann setze ich meine Entscheidung um?

Sich über Kleinigkeiten ärgern
Das Leben ist zu kurz, um sich immer wieder über Kleinigkeiten zu ärgern

Wahrscheinlichkeiten
Meist sorgen wir uns um Dinge, die mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht eintreten ...
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eigentlich?

Denken und Gedanken
Zitat aus der Bibel: Wer seinen Geist bezwingt, ist stärker als der, der eine Stadt nimmt. Mein Denken prägt mein Sein.
"Der Mensch wird nicht so sehr von dem verletzt, was ihm passiert, als viel mehr von seiner Meinung darüber!" (Montaigne)
In dem wir unsere Handlung steuern, können wir unser Gefühl überlisten.

Nicht Rache üben
wieder ein Bibelzitat: Lieber ein Gericht Kraut mit Liebe, als ein gemästeter Ochse mit Hass
"Kein Mensch kann mich zwingen, mich so zu erniedrigen, dass ich ihn hasse!" (Laurence Jones)

Was kann ich für andere tun?
Menschen, die sich Sorgen machen, können nicht an andere denken. Denken sie an andere, haben sie keine Zeit zum Sorgen
"Ein Drittel meiner Patienten leidet an keiner klinisch feststellbaren Neurose, sondern an der Sinnlosigkeit und Leere ihres Lebens!"  C.G.Jung

Umgang mit ungerechtfertigter Kritik
Einen Toten Hund tritt man nicht. Erfolgreiche Menschen werden immer kritisiert – sieh es als Kompliment an

Herausforderungen anpacken
Probleme sollten erledigt werden, statt aufgeschoben und abgelegt.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Sorgen bezwingen.

GTD in größeren Zusammenhang sehen

Coaching und LebensstrategienPosted by Heiko Müller Wed, May 23, 2012 07:38:55
Nachdem ich jetzt seit vielen Jahren begeisterter GTD Nutzer bin, stelle ich fest, dass es einen größeren Zusammenhang geben muss, in dem ich GTD betrachte. Meine erste Erkenntnis betrifft die täglichen Entscheidungen, die ich treffe. Ich möchte nicht von meinen Aufgaben gelebt werden. Nicht sie entscheiden, sondern ich. Darum muss mir immer wieder klar sein, dass ich es bin, der die Entscheidungen getroffen hat. Ich habe mich entschieden meine Mails zu lesen, also muss ich nun auch die Kosequenzen in Kauf nehmen - oder mich neu entscheiden. Bei all dem geht es darum Verantwortung zu übernehmen - die Verantwortung für mein Tun. Die zweite Erkenntnis betrifft das Handeln im Einklang mit meinen Idealen. Jeder Mensch hat Ideale oder Wünsche für sein Handeln - bewusst oder unbewusst. Diese sichtbar zu machen und in Worte zu fassen, hilft mir klarer zu sehen. Wozu tue ich, was ich tue? Welchem Zweck dient es? Wieso entscheide ich mich dafür? Zugrunde liegende Prinzipien, eigene Bedürfnisse, Wünsche, Ziele und Visionen - hier liegt die Motivationskraft für mein Handeln. Die dritte Erkenntnis ist, dass nur die richtigen Schlüssel eine Tür aufschließen. Wenn ich nicht die richtigen Werkzeuge zum Organisieren habe, dann kann ich auch nicht effektiv arbeiten. An dieser Stelle setzt GTD für mich ganz klar Maßstäbe. Die Vierte Erkenntnis bezieht sich auf Training und Erfahrung. Wir wissen heute aus der Neurobiologie viel über das Lernen. Neue neuronale Netze entstehen durch Übung und Training, verknüpft mit der richtigen Grundhaltung und dazugehörige Emotionen. Wenn ich also meine Lebensgestaltung von Grund auf ändern will, wird das nicht von heut auf morgen werden. Intensives Training, immer wieder neu beginnen und aus Fehlern lernen, gehört dazu. Um mich auf das zu Fokusieren, was ich erreichen will, nutze ich folgende Grundhaltungen, die mir das Prinzip meiner Lebensgestaltung vor Augen führt: 1. WISSEN: Ich kenne meine Spielwiese! (Ich weiß, was alles in meinem Leben eine Rolle spielt). 2. ENTSCHEIDUNG: Ich habe mich dazu entschieden - also tue ich es! 3. IDEALE: Ich weiß wer ich bin und wohin ich gehen will! 4. SCHLÜSSEL: Ich weiß, was mich effektiv macht! 5. ERFAHRUNG: An jedem neuen Tag weiß ich mehr, als am vergangenen! Los geht´s!

Die OMNI Präsenz meines Gedächtnisses

Coaching und LebensstrategienPosted by Heiko Müller Thu, November 03, 2011 14:28:54
Software hilft uns Probleme zu lösen, die wir ohne sie nicht hätten!

Die Wäsche aufhängen, die Unterrichtsstunde planen, den Kaffeefilter reinigen, die Kinder heute vom Sport holen, den IPod zur Reparatur bringen, die Miete überweisen, die Versicherung kündigen - soll ich fortfahren? Über Getting Things Done habe ich bereits geschrieben - über das iPad auch. Heute widmen wir uns einem Must Have meiner Apps. Software hilft uns Probleme zu lösen, die wir ohne sie nicht hätten! Stimmt. Stimmt aber nicht immer. Stimmt zumindest nicht bei Omnifocus.

Die OMNI-Präsenz

Omnifocus setzt GTD auf iPhone/iPod, iPad und Mac um. Und das ausgesprochen gut. Beim übertragen der Allen'schen Philosophie hat sich die Omnigroup wirklich Mühe gegeben. Neben Inbox, Projekten, Kontexten finden wir auch die Möglichkeit uns Aufgaben nach Orten anzeigen zu lassen. OF kann sogar selbstständig herausfinden, ob eine Einrichtung in der Nähe ist, so dass wir Aufgaben erledigen können (z.B. Eine Bibliothek, Mediamarkt, Drogerie ...). Auf dem iPad gibt es zusätzlich die Möglichkeit einer Wochenprüfung. Dabei werden alle Projekte nacheinander angezeigt, durchgesehen und als geprüft gestempelt. Dank dem iPhone sind alle Aufgaben schnell eingetragen und mittels iPad oder Mac exakt bearbeitet.

Mein Gedächtnis

Hast du dir die Aufgabe aufgeschrieben? Das ist mittlerweile der erste Satz meiner Frau oder meiner Chefin, wenn etwas an mich delegiert wird. Und tatsächlich, es hilft. Steht es in der Inbox, wird es bearbeitet. Hängt es in meinem Kopf fest - nur eventuell ... Oder auch gar nicht. Von meiner Inbox aus wandert es in die vorgesehenen Bereiche: Single Actions, Projekt, Information, Delegieren, Irgendwann/Vielleicht. In den Notizen oder der Audiofunktion speichere ich Gedanken, Abläufe, Ideen oder Anderes zu einzelnen Aufgaben. Ich fotografiere wichtige Dokumente und hänge sie an Aufgaben an.

Der Ort des Geschehens

Die Kontexte sind neben den Projekten das Herzstück meiner OF Anwendung. Es gibt Kontexte, wie: Klasse 7, Freistunde, Mac, Internet, Email, Uni, Elbepark ... aber auch: Christian, Michaela, Teambesprechung, Seminar xy, Konferenz xy. Befinde ich mich an einem Ort oder treffe mit einer Person/Personengruppe zusammen, geht mein erster Griff an das iPhone und in den entsprechenden Kontext - mit dem Nebeneffekt als technikverrückt abgestempelt zu werden (Opfer sind zu bringen).

Ordnung muss sein

Meine Datenbank weist momentan 567 Aufgaben in 48 Projekten auf. Jedes Projekt ist einer meiner Lebensrollen zugewiesen (Bsp.: Fachlehrer, Klassenlehrer, Coach, Ehemann, Vater, Teamleiter ...). Dadurch behalte ich den Überblick und weiß auch, welche Ziele ich in den bestimmten Rollen verwirklichen will. Der jeweils nächste Schritt ist genau definiert und taucht in meinen Kontexten auf. So kann zu allen Zeiten etwas getan werden. Wie jetzt. Aufgabe: Blog schreiben! Erledigt.

Mehr zur Aufgabenorganisation und Strukturierung gern im Rahmen eines Seminars/Workshops oder eines Einzeltrainings.

Ich bin gespannt auf Kommentare und Anregungen. Heiko Andreas

Alltagstauglich

Interessante BücherPosted by Heiko Müller Sat, July 09, 2011 09:33:34
Ein ganz normaler Tag


Ich gehe davon aus, dass ich eigentlich ganz gewöhnlich bin. Bezogen auf meinen Umgang mit Zeit meine ich.
Ein geregelter Tag sieht Zeit für Arbeit, für Familie, für Freizeit und Gemeinde vor - zumindest bei mir.
Gewöhnlich verbringe ich in jeder meiner "Lebensrollen" eine ausreichend balancierte Anzahl Minuten. Damit sollte ich der Work-Life-Balance - Theorie eigentlich entsprechen und mein Alltag müsste "eigentlich" auch entspannt sein.

Entspannt ist übrigens eines meiner Lieblingsworte. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht, weil es bei häufigen Gebrauch so sehr ins Unterbewusstsein rutscht, dass man am Ende glaubt, dass man es ist.

Aber zurück zu meinem Tag. Ich weiß gar nicht wie viele Bücher über Zeitmanagement ich gelesen habe. Das interessante daran ist, dass sie mir nicht weiterhelfen.
Sie helfen nicht, obwohl ich To-Do Listenfetischismus praktiziert habe, teure Zeitplanbücher erworben habe, seit Urzeiten zu den PeDiÄh Nutzern gehöre und auch vor einem trendy Smartphone nicht zurückschreckte (Ok, letzteres ist schon wirklich nett).

Meine Work-Life-Balance will sich einfach nicht einstellen.
Kaum entscheide ich mich dafür ein gutes Buch zu lesen (Freizeit), kommt auch schon der Anruf meiner Frau: "Gepäck, schwer, Auto, abholen ... 20min bitte, bitte ..."
Ok. Freizeit zugunsten meiner Ehe geopfert. Immerhin höre ich Musik im Auto, während ich mich über 5 rote Ampeln auf einer 2km Strecke ärgere.

Kaum wieder zuhause muss mein Kind zum Sport: Weg, Autos, Ampeln, Stress, Ärger ...

In den mir nun verbleibenden 2 Stunden entscheide ich anhand meiner Top Priorität des Tages (habe ich am Montag aufgeschrieben und dann nicht geschafft. So auch Dienstag, Mittwoch ... nun gut, heute wird es) was zu tun ist.

Leider muss ich feststellen, dass zu Bewerkstelligung meiner Top-Priorität (Quadrant A - vorgestern war sie noch B ...) noch mein Computer, eine Recherche, 2 Bücher und die Klassenarbeitsvorlage der Neunten nötig sind. Mist. Also, mach ich irgendwas anderes.

Bis ich etwas gefunden habe, was annähernd meiner Rolle als Lehrer zuträglich ist (ich muss ja auch mal was schaffen), ist die Zeit um und meine Tochter will abgeholt werden.

Aber zum Glück hab ich heute Abend Zeit. Oder?




Wem dieses Szenario bekannt vorkommt, dem lege ich ein ausgesprochen tolles Buch ans Herz. Viele kennen sowohl den Autor als auch den Titel bereits. Im Netz kreisen so einige Foren zum Thema:
"Wie ich die Dinge geregelt kriege" von David Allen (GTD)

Allen erklärt einfach und nachvollziehbar, wieso im 21. Jhd die Zeitplanungstools des 20. Jhd versagen müssen. Außerdem zeigt er wie man mit Inbox, Wochendurchsicht, Kontexten und Foldern Erstaunliches zustande bringt.

Sehr empfehlenswert.